Über die ZKS

Die Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit verfolgt mit ihren Aktivitäten die Entwicklung einer anerkannten Kinischen Fachsozialarbeit in Deutschland. Sie  setzt sich mit einer Vielzahl von Aktivitäten für die Etablierung einer Klinischen Fachsozialarbeit ein:

  • Förderung der Klinischen Sozialarbeit in Deutschland 
  • Anerkennung als Fachsozialarbeiter/-in für Klinische Sozialarbeit (ZKS)
  • Anerkennung von Weiterbildungsgängen 
  • Beratung und Kooperation bei der Entwicklung von Weiterbildungsgängen und Master-Studiengängen in Klinischer Sozialarbeit
  • Förderung der Forschung und wissenschaftlicher Publikationen 
  • Förderung der interdisziplinären Kooperation
  • Öffentlichkeitsarbeit 

Erlöse aus den Anerkennungen werden nach Deckung der Kosten zu diesen Zwecken verwandt.

Wer steht hinter der ZKS?

Die ZKS wird vom IPSG - Institut für Psycho-Soziale Gesundheit getragen, einer gemeinnützigen Einrichtung der Aus-, Fort- und Weiterbildung, der psycho-sozialen Praxis und der anwendungsbezogenen Forschung.  Das IPSG ist anerkannte wissenschaftlliche Einrichtung an der Fachhochschule Coburg, Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und staatlich anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. In Weidach bei Coburg führt das IPSG Weiterbildungen von Berufspraktikern durch, betreibt ein Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, entwickelt anwendungsbezogene Konzepte, forscht im Bereich psycho-sozialer Interventionen im Rahmen klinischer Sozialarbeit und beteiligt sich an der Fachhochschulausbildung im Fachbereich Sozialwesen.

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit (DGS)

Der Vorstand der DGS hat sich am 3.2.2001 mit der Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit beschäftigt und folgt Stellung genommen:  Die Aufwertung der gesundheitlichen Bedeutung moderner Sozialarbeit wird begrüßt und die Entwicklung hin zur Klinischen Sozialarbeit als Fachsozialarbeit unterstützt, ganz im Einklang mit dem "Plädoyer für KlinSA" des AK Sozialarbeit & Gesundheit.  Wir sind mit Ihnen der Überzeugung, dass die dort geforderten Kompetenzen nicht in einer grundständigen Ausbildung vermittelbar sind, vielmehr einer zusätzlichen Qualifizierung bedürfen.  Die DGS unterstützt alle Bemühungen, die Qualifikation beruflicher Sozialarbeit zu verbessern und zu zertifizieren, so auch die im klinischen Feld.  Die Schaffung einer Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit wird vom Vorstand ausdrücklich begrüßt als eine Agentur, die der Überprüfung und Zertifizierung klinischer Kompetenzen dient.  Den in den Richtlinien der ZKS formulierten Voraussetzungen und Standards stimmen wir zu.

Aus der Stellungnahme der Deutschen Vereinigung für den Sozialdienst im Krankenhaus (DVSK)

Die Entwicklung der Sozialarbeit im Gesundheitswesen zu klinischer Sozialarbeit ist ein Schritt zu mehr Professionalisierung. Die Schaffung einer Zentralstelle zur Überprüfung fachlicher klinischer Kompetenzen bedeutet Transparenz und Überprüfbarkeit der Inhalte Klinischer Sozialarbeit und ist somit ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Qualität beruflicher Sozialarbeit.

Das DBSH - Institut zur Förderung der sozialen Arbeit kooperiert mit der ZKS.